Feierliche Wiedereröffnung des PATRIZIA KinderHaus Peramiho / Ceremonial Re-Opening of the PATRIZIA KinderHaus Peramiho

Fantastisch. Am Morgen kamen wir in der Kirche des Krankenhauses zusammen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum PATRIZIA KinderHaus befindet. In einer stimmungsvollen Messe stellte Abt Anastasius mit Bibelstellen – im Evangelium werden Kinder über 600 Mal erwähnt- aktuelle Bezüge zu heute her. Alles ist mit allem verbunden. Der Segen den man spendet, ist der Segen, den man erhält. Das erinnert mich an eine Aussage von Wolfgang Egger, die sein Selbstverständnis für philanthropisches Engagement auf den Punkt bringt: „What goes around, comes around“. Unsere Hilfe für die Kinder in Peramiho hilft uns. Sie wirkt in unseren Herzen.

Im Anschluss an die Messe ging es -von fröhlichem Kindergesang begleitet- in einer feierlichen Prozession zum Kinderkrankenhaus. Nach dem Segen von Abt Anastasius für das PATRIZIA KinderHaus, begrüßten Bruder Dr. Ansgar und Dr. Venance Mushi die anwesenden Ehrengäste, die Kinder und ihre Familien sowie die Krankenhausmitarbeiter, die zur Wiedereröffnung gekommen waren.

Der Rundgang durch die Kinderstation war für mich geprägt von Dankbarkeit, von Verbundenheit und auch von Betroffenheit. Die Kinder sind teilweise wirklich schwer krank – doch hier wird ihnen geholfen. Ich hatte die Ehre und Freude, jedem Kind ein kleines Geschenk übergeben zu dürfen. Es waren kurze Begegnungen mit den Kindern und ihren Müttern, die ohne Worte alles sagten. Eltern fühlen überall auf der Welt die gleiche Liebe und Fürsorge für ihre Kinder, davon bin ich persönlich überzeugt.

Die offizielle Wiedereröffnung des PATRIZIA KinderHauses -mit Gruß- und Dankesworten, traditionellen Tänzen und Einlagen der Kinder aus der Kirchengemeinde Peramiho ging nach dem gemeinsamen Mittagessen in einen lockeren und mehr informellen Teil über. Alle Krankenhausmitarbeiter, die keinen Dienst auf den Stationen hatten, feierten ausgelassen und fröhlich bis in die Abendstunden.

Afrikanische Feste sind etwas ganz Besonderes! Von meinem ersten Besuch in Afrika nehme ich intensive Eindrücke mit nach Hause. Für unsere Stiftung steht die nächste Reise nach Tansania schon bald an: Zur Eröffnung unseres PATRIZIA KinderHauses an der Girls Secondary School Peramiho!

Fantastic. In the morning, we all gathered together in the church of the hospital, which is located right next door to the PATRIZIA KinderHaus. During an atmospheric mass, Abbot Anastasius used Bible passages – the Gospel mentions children over 600 times – to draw parallels to the present day. Everything is connected. The blessing you give is the blessing you receive. This reminds me of a quote from Wolfgang Egger, concisely defining his understanding of philanthropic commitment: „What goes around, comes around“. Helping children in Peramiho helps us. It touches our hearts.

Following the mass, a ceremonial procession, accompanied by the joyful sound of children singing, marched to the children’s hospital. After the blessing of Abbot Anastasius for the PATRIZIA KinderHaus, Brother Dr Ansgar and Dr Venance Mushi welcomed the guests of honour, the children and their families, as well as the hospital employees present at the re-opening party.

For me personally, the tour of the children’s ward was profoundly marked by gratitude, connection, and also deep concern. Some of the children are very seriously ill – but they receive help here. I had the honour and the pleasure of presenting each child with a small gift. There were brief meetings with the children and their mothers, who said everything without saying a word. I firmly believe parents all around the world feel the same love and care for their children.

The official re-opening of the PATRIZIA KinderHaus – with welcome and thank-you speeches, traditional dances and interludes from the children of the Peramiho parish – became more relaxed and informal following lunch together. Any and all of the hospital employees who were not on duty at the wards celebrated fully and joyfully into the evening hours.

African parties are something special. I return home with powerful impressions from my first trip to Africa. For our foundation, the next trip to Tanzania will be very soon – for the opening of our PATRIZIA KinderHaus at the Girls Secondary School Peramiho!

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Noch zehn Minuten bis zum Gottesdienst. Es wird unter Hoch druck gesschweißt, damit auch das letyte Segel and der Treppe hängt/Ten minutes until the service. Hard work makes sure the last canvas hangs on the stairs.

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Abt Anastasius während der Messe / Abbot Anastasius during the Mass

 

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Die Kinder der Kirchengemeinde führen die Prozession zum PATRIZIA KinderHaus an / The children of the parish lead the procession to the PATRIZIA Kinderhaus

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Jedes Kind bekommt ein vorbereitetes Geschenk: Saft, Creme, Kekse, Lutscher und Zahnpasta? Each child recieved a gift package: juice, cream, cookies, a lollipop and toothpaste.

 

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ASANTE SANA

 

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Geschenke für das engagierte Bauteam und mich / Gifts for the dedicated construction team and myself.

 

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Es ist Tradition, Geschenke sofort auszupacken und zu zeigen. Links im Bild sind die Regierungsvertreter gemeinsam mit Dr. Mushi und Br. Dr. Ansgar / Tradtion demands that gifts be immediately unwrapped and shown. The left of the picture shows the government representatives together with Dr Mushi and Brother Dr. Ansgar. 

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Sehr leckeres afrikanisches Essen…/ Delicious African food…

 

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…und Freibier für jeden Geschmack / …and free drinks for all.

 

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Br. Dr. Ansgar und ich durften den Tanz eröffnen. Glücklicherweise kamen schnell alle auf die Tanzfläche / Brother Dr Ansgar and I had the honour of opening the dance. Fortunately, we were quickly joined by many on the dance floor.

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Viele Gäste feiern das wiedereröffnete PATRIZIA KinderHaus Peramiho/ Many gueste came to celebrate the re-opening of the PATRIZIA KinderHaus Peramiho.

 

 

 

 

 

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Es hat noch immer alles geklappt /It all worked out

Endspurt. Nur noch ein Tag bis zur offiziellen Wiedereröffnung des PATRIZIA KinderHauses Peramiho. Vor 15 Jahren öffnete es zum ersten Mal seine Türen und nun wird der Abschluss der Renovierungsarbeiten mit einem großen afrikanischen Fest gefeiert. Ich wurde bereits zu den Einzelheiten gebrieft, die Planung ist beeindruckend. Erwartet werden Regierungsvertreter und Offizielle Mitarbeiter des Krankenhauses, Eltern und Familien aus Peramiho und Umgebung, in Summe rund 400 Gäste.

Einen Endspurt gab es für mich auch bei der Führung durch das Krankenhaus: Intensivstation, Männer- und Frauenstation, Nursering School, Zahnklinik, Küche, Wäscherei und sogar die ursprüngliche Kinderstation aus der Anfangszeit des Krankenhauses. Der Platz, wo 1898 die allererste Messe von Missionsbenediktinern gelesen wurde, bildete einen Höhepunkt. Mein persönlicher Höhepunkt war allerdings der Besuch von Christian, dem vierten Kind von Joshua Komba, der mit 1.300 Gramm acht Wochen zu Früh im St. Joseph`s Referral Hospital auf die Welt kam. Selber Papa eines Frühchens, unser Sohn Anton war sieben Wochen zu früh dran, spürte ich hier eine ganz besondere Verbundenheit.

Im Endspurt befindet sich auch die Baustelle – auch wenn bis zum großen Fest nicht mehr alles zu schaffen ist. Das war schon im Vorfeld klar, deshalb werden die Studenten und Prof. Susanne Gampfer auch noch länger in Peramiho bleiben. Die Treppe steht grundsätzlich und alle Neugierigen haben endlich verstanden, was die Studenten da eigentlich seit Wochen vorbereitet haben. Man konnte das Aha-Erlebnis im absolut positiven Sinne wahrnehmen.

Und natürlich befinden sich die Vorbereitungen der Feierlichkeiten in vollem Gange und auf den letzten Metern. Von meinen Eindrücken der afrikanischen Feier gibt es mehr im nächsten Blog!

Viele Grüße

Alexander Busl

Final steps. Only one day until the official re-opening of the PATRIZIA KinderHaus Peramiho. It first opened its doors 15 years ago; now, the conclusion of the renovation work is going to be celebrated with a big African party. I have already been briefed on the details; the planning is impressive. The guest list includes government representatives and official employees of the hospital, parents and families from Peramiho and its surroundings – 400 people all in all.

There were also some final steps for me during the tour of the hospital: the intensive care unit, the men’s and women’s wards, the nursing school, the dental clinic, the kitchen, the laundry room, and even the original children’s ward from the early days of the hospital. The location of the very first mass held by missionary Benedictines in 1898 was a highlight. My personal highlight, however, was the visit from Christian, the fourth child of Joshua Komba, who was born eight weeks too early and weighed only 1,300 grams, at St. Joseph’s Referral Hospital. As the father of a preemie – our son Anton came into the world seven weeks too early – I felt a very special connection here.

The construction site is also in its final steps – even though it won’t be finished for the big party. This was clear beforehand, which is why the students and Prof. Susanne Gampfer will remain in Peramiho for an extended period. The stairs are essentially finished and all the curious locals finally understand what the students have working on all these weeks. A light bulb moment in the most positive sense of the word.

And of course, the preparations for the festivities are in full swing and in the home stretch. I will provide more impressions from the African party in the next blog!

Yours faithfully

Alexander Busl

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Man muss es nicht lesen können, um zu erkennen, wie minutiös der Tag geplant ist. Lokal wird hier übrigens die Zeit anders gelesen. Es beginnt morgens um 9 Uhr mit der Messe – einfach jeweils sechs Stunden addieren. / You don’t have to be able to read it to see how carefully the day is planned out. Time, by the way, works a little differently here: it starts at 9:00 a.m., with mass – simply add 6 hours.

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In der Zahnklinik finden sich interessante Exponate. Täglich werden bis zu 30 Patienten umfassend behandelt. / There are interesting exhibits in the dental clinic. Every day, up to 30 patients receive comprehensive treatment.

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Gemeinsam mit Dr. Venance Mushi und dem Direktor der Nursering School am Gedenkstein für die „Wurzeln“ der Missionsbenediktiner in Peramiho. / Together with Dr Venance Mushi and the director of the nursing school at the memorial for the „roots“ of the missionary Benedictines in Peramiho.

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Der stolze Papa mit seinem Sohn Christian. / The proud father with his son, Christian.

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Unser Stiftungsmaskottchen wird Christian sicher ein guter Begleiter werden. Er wiegt inzwischen 2.600 Gramm und wird in der nächsten Woche entlassen. / Our foundation mascot is sure to be a trusty companion for Christian, who now weighs 2,600 grams and will be released next week.

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Während das Team unter Hochdruck an der Treppe arbeitet… / While the team actively works on the stairs…

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…werden gleichzeitig schon die Zelte für die offizielle Eröffnungsfeier aufgebaut. / …the tents for the official opening party are already being built.

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Der Einfluss von Br. Dr. Ansgar ist an vielen Stellen zu sehen: selbst beim Kaffeetrinken. / The influence of Brother Dr Ansgar can be felt in many places, even when drinking coffee.

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Alles ist noch nicht fertig. Aber wir haben ja noch die Nacht… / Not everything is ready. But we still have the entire night…

Unterwegs mit Schwester Elisabeth

Am Donnerstag war ich über acht Stunden mit Schwester Elisabeth unterwegs, die seit vielen Jahren unsere Ansprechpartnerin bei den Missionsbenediktinerinnen in Peramiho ist. Mit 75 hat sie immer noch Energie für Zwei und man spürt ihre Begeisterung. Wir besuchten zuerst unser Waisenhaus, das 2014 in Songea eröffnet wurde. Songea ist eine größere Stadt in der Nähe von Peramiho mit rund 100.000 bis 200.000 Einwohnern. So genau lässt es sich nicht sagen und hängt davon ab, wen man fragt.

Im PATRIZIA KinderHaus Songea sind in drei Gebäuden Waisenkinder untergebracht. Zum Gelände gehören auch noch ein großer Kindergarten sowie eine erste und eine zweite Klasse – eine richtige Primary School soll nebenan noch gebaut werden. Die Missionsbenediktinerinnen haben bereits die Nachbargrundstücke gekauft und mit ersten Planungen begonnen.

Nach dem Mittagessen ging es zurück nach Peramiho, wo wir die Girls Secondary School besuchten. Die Schule gehört landesweit zu den Top 20 von über 3.000 Schulen. An dieser Mädchenschule fördert unsere Stiftung den Neubau von Unterkünften, damit noch mehr Schülerinnen aufgenommen werden können. Es ist in Tansania weit verbreitet, dass Schüler an der Schule leben.

Ich habe es den ganzen Tag über nicht auf die Baustelle geschafft und bin schon sehr gespannt, ob es den Studenten gelungen ist, die Außentreppe aufzustellen. Beim gestrigen Versuch die erste Wange aufzustellen, ging leider der Radlader kaputt. Bis zu den großen Feierlichkeiten am Samstag wird es zeitlich natürlich eng… Aber das gesamte Team ist hochmotiviert und wird großartig von Baraka Charles und seiner Mannschaft unterstützt. Mehr von der Baustelle gibt es im nächsten Blog!

Viele Grüße!

Alexander Busl

On Thursday, I spent more than eight hours with Sister Elisabeth, who has been our contact person for Peramiho’s missionaries for many years. At 75 she still has energy of two people and you can really feel her enthusiasm. We first visited our orphanage, which was opened in 2014 in Songea. Songea is a larger city near Peramiho with between 100 000 to 200 000 inhabitants, depending on who you ask.

The PATRIZIA KinderHaus in Songea houses orphans in its three buildings. The grounds also include a large kindergarten and a first and second grade classes – a real primary school is to be built next door. The missionaries have already purchased the neighbouring buildings and the planning is underway.

After lunch we went back to Peramiho where we visited the Secondary School for Girls. The school is ranked amongst the top 20 of over 3 000 schools nationwide. At this girls‘ school, our foundation is supporting the construction of new accommodation so that more pupils can be accepted. It is commonplace in Tanzania that students reside at the schools.

I did not make it to the construction site at all today and I am very curious as to whether the students were able to put up the external stairs. Unfortunately, the wheel loader broke during yesterday’s attempt to erect the first section; to have it ready in time for Saturday’s festivities on Saturday will be very tight, but the whole team is highly motivated and is greatly supported by Baraka Charles and his team. More about the construction site in the next blog!

Yours faithfully

Alexander Busl

 

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Zusammen mit Schwester Elisabeth vor dem Eingang des PATRIZIA KinderHauses in Songea. / With Sister Elisabeth at the entrance of the PATRIZIA KinderHaus in Songea

 

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Blick auf das Waisenhaus mit einem zweigeteilten Gebäuderiegel auf der linken Seite und dem Wohnhaus für die Mädchen im Hintergrund. Rechts vom zweiten Baum schließt sich der Kindergarten an. / View of the orphanage with it’s two-part wing on the left and the house of residence for the girls in the background.  To the right of the second tree is the kindergarten.

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Blick auf den Kindergarten aus einer anderen Perspektive. Auf dem freien Feld, oben in der Mitte des Fotos, soll die Primary School gebaut werden. / View of the kindergarten from a different perspective. The primary school is to be built in the open field, at the top of the photo.

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Schwester Magdalena, die das Waisenhaus leitet, am Eingang zum Jungentrakt des Waisenhauses. / Sister Magdalena at the entrance of the orphanage.

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Innenhof der Girls Secondary School Peramiho. Alle Mädchen wurden extra aus ihren Klassen geholt, um den „Gast aus Deutschland“ zu begrüßen./ The courtyard of the Gilrs‘ Secondary school in Peramiho. All the girls were taken out of their classes to greet me.

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Der Rohbau für die Unterkünfte ist beinahe fertig gestellt. / The shell for the accomodation block is almost finished.

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An den neuen roten Dächern kann man das PATRIZIA KinderHaus im Hintergrund gut erkennen. Rundherum sind weitere Unterkünfte für Schülerinnen. / You can identify the PATRIZIA KinderHaus in the background by it’s new  red roofs. Surrounding it are other houses of residence for schoolchildren.

 

Eindrücke, Eindrücke und noch mehr Eindrücke… /An impressionable day with lots of new information

Am Mittwochmorgen besuchte uns Abt Anastasius, der seit 15 Jahren das Kloster leitet, genauso lange gibt es auch das PATRIZIA KinderHaus Peramiho. Er kam kurz nach der Eröffnung der Kinderstation in die Abtei und lebt dort mit rund 60 Mönchen.

Abt Anastasius, der vor seinem Theologiestudium eine Lehre als Goldschmied beendete, führte mich über das weitläufige Außengelände und durch die verschiedenen Klosterwerkstätten. Dort werden im  Vocational Training Center jährlich 200 Lehrlinge in verschiedenen Berufsrichtungen ausgebildet. Sie wohnen und leben während der vierjährigen Ausbildung auf dem Klostergelände.

Danach ging es weiter zur Besichtigung des St. Joseph‘s Referral Krankenhauses mit 320 Betten. Es ist sehr beeindruckend, welche großartige Arbeit hier im Hospital geleistet wird. An einem normalen Tag kommen zwischen 200 bis 300 Patienten zu ambulanten Behandlungen oder Untersuchungen.

In der Kindermedizin waren es 2015 knapp 24.000 ambulante und knapp 6.000 stationäre kleine Patienten, die im PATRIZIA KinderHaus untergebracht waren.

Spät am Nachmittag hatte ich dann noch etwas freie Zeit, um den Jungfernflug mit der DJI Phantom 3 Standard zu absolvieren. Eine elegante weiße Flugdrohne, die großartige Perspektiven erlaubt. Die Kinder im Kindergarten waren völlig aus dem Häuschen, als ich den Copter startete. Auf einmal war alle Schüchternheit vergessen und alle sind mit Begeisterung dem Copter nachgerannt.

Beste Grüße,

Alexander Busl

On Wednesday morning we had a visit from Abbot Anastasius, who has run the Monastery for fifteen years, nearly for as long as there has been a PATRIZIA KinderHaus in Peramiho. He arrived shortly after the opening of the children’s medical unit in the abbey of Peramiho where he currently lives with around 60 monks.   

Abbot Anastasius, who completed a goldsmith’s apprenticeship before his theological studies, led me across the expansive exterior and through the various monastic workshops. In the Vocational Training Center, 200 apprentices are trained each year in various professional fields. They reside on the monastery grounds during the four-year training.

Afterwards, I visited the 320-bed hospital together with the medical director, Joshua Komba, Dr Venance Mushi and the doctor. The great work done here at St Joseph’s Referral Hospital is very impressive. On a normal day, between 200 and 300 outpatients are admitted for treatment and examinations. In 2015, the unit treated almost 24 000 outpatients and accommodated nearly 6 000 young patients.

Late in the afternoon I had some free time to successfully complete the inaugural flight with the ‘DJI Phantom 3 Standard’. It is an elegant, white drone that offers an incredible view. The children in the kindergarten were completely spellbound as I started its rotors. Almost at once they forgot their shyness and came running to the drone with great enthusiasm.

Yours faithfully,

Alexander Busl

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Zum Vocational Training Center gehört u.a. eine Schneiderei/ The Vocational Training Center is home to a tailor.

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Auf dem Klostergelände werden Bananen, Mangos, Ananas und vieles andere angebaut, um sich zu Teil selbst versorgen zu können. / Bananas, mangoes, pineapples and a lot of other plants are cultivated on the monastery grounds, in order for the monks to be self-sufficient.

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Die Lehrlinge der Spenglerei haben einen solarbetriebenen Warmwassertank gebaut. / The apprentices of the Plenary Association have built a solar-powered hot water tank.

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Abt Anastasius zeigt eine Bodenfliese, die in der klostereigenen Ziegelei gebrannt werden. Die über 30 verschiedenen Werkstätten haben viele externe Aufträge. Die Einnahmen daraus sollen weitestgehend die Kosten des Klosters refinanzieren. / Abbot Anastasius shows us floor tiles which were burned in the monastery’s brickyard. The 30 different workshops have won many external contracts, the revenues from which are to be largely used to cover the costs of the monastery.

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Die Tuba eines Mönchs hat beim Transport ganz schön etwas abbekommen und wird nun in der Goldschmiede „überholt“. / One monk’s tuba was damaged in transit and will be repaired by the goldsmith.

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Joshua Komba und Dr. Venance Mushi nehmen mich am Haupteingang des Krankenhauses in Empfang. / Joshua Komba and Dr Venance Mushi welcome me at the hospital’s main entrance.

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Auch auf der Baustelle geht es voran: Es soll die erste Wange für die Stahltreppe aufgestellt werden. / Progress can also be seen on the construction site: The first section for the steel staircase is to be put up.

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Das PATRIZIA KinderHaus von oben. An der linken Stirnseite sieht man die bisherige Erschließung des Obergeschosses durch eine Brücke. Künftig kann man an der Längsseite die Außentreppe benutzen, um auf kurzem Wege zwischen den Stockwerken zu wechseln – fotografiert aus 50 Metern Höhe. / The PATRIZIA KinderHaus from above. On the left side of the building you can see the previous development of the upper floor through a bridge. In the future, you will be able to use the external staircase on the long side as a shortcut when changing between the floors – photographed from an altitude of 50 meters.

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Neugierig nähern sich die Kinder der Drohne. /Curiosity brings the kindergarten childen to the drone.

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Am Ende umringen mich alle, um am Handydisplay sehen zu können, wie ich die Drohne steuere. /Eventually, they all gather round to see how I control the drone.

9.ooo Fuß über dem Boden chillen Piloten am liebsten/9000 ft. Above ground

Dienstag Mittag ging es in einer Cessna mit Platz für 12 Passagieren weiter von Daressalam nach Songea. Im Vorfeld hatte ich bereits Einiges über die lässigen Piloten von Auric Air und den Flug über Tansania gehört. Es live zu erleben, war noch viel besser! Während des Fluges chillten die Piloten beim WhatsApp-schreiben und unterhielten sich gleichzeitig (!) mit Till Gröner, der die Pole Position unter uns Mitreisenden inne hatte. Landschaftlich wurden wir ebenfalls verwöhnt und bekamen einen tollen ersten Eindruck von Tansania: Viele kleine Häuser im Speckgürtel von Daressalam, dünn besiedelte Gebiete fernab der großen Straßen und riesige Naturgebiete.

Am Rollfeld in Songea wurden wir von einem Empfangskommitee unter Führung von Joshua Komba, Verwaltungsdirektor des Krankenhauses, herzlich Willkommen geheißen. Dann folgte eine kurze Fahrt nach Peramiho, wo es Prof. Susanne Gampfer und Till Gröner sofort auf die Baustelle zog. Es folgte eine Baubesprechung, die bis tief in die Dunkelheit andauerte. Ein ereignisreicher Tag mit großartigen Eindrücken. JAMBO PERAMIHO!

Beste Grüße,

Alexander Busl

Tuesday afternoon we went from Daressalam to Songea in a 12 seater Cessna. Prior to this I had already heard the stories of the nonchalant nature of the Auric Air pilots and the flight over Tanzania. But to experience it was something else! During the flight the pilots were very relaxed, writing WhatsApp messages and chatting at the same time to Till Gröner, who had the best seat in the house. We were all treated to the wonderful landscape and a great first impression of Tanzania. Many small houses in the suburbs of Daressalam, sparsely populated areas far away from large roads and huge natural areas.

In the rolling fields of Songea we were warmly welcomed by a committee guided by Joshua Komba, Administrative director of the hospital. This was followed by a short drive to Peramiho, where Prof. Susanne Gampfer and Till Gröner went directly to the construction site. The discussions lasted well into the darkness of night. An eventful day with great impressions. JAMBO PERAMIHO!

Faithfully yours,

Alexander Busl

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Beim Einsteigen auf dem Rollfeld in Daressalam / When getting on the rolling field in Daressalam

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Ein Pilot wie aus dem Bilderbuch: Dreitagebart, coole Sonnenbrille, lässige Sprüche / A pilot for the picture books: three-day beard, cool sunglasses and a cool attitude

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Über den Wolken im Internet – hoffentlich war der Autopilot an / Over the clouds on the internet – hopefully the autopilot was on.

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Entspannter Plausch der Piloten mit Till Gröner / Relaxed attitude of the pilots with Till Gröner…

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…der währen des dreistündigen Fluges am Entwurf für die Erweiterung des PATRIZIA KinderHauses Doksan in Nepal arbeitete / …who worked on the draft for the expansion of the PATRIZIA KinderHaus Doksan in Nepal during the three-hour flight.

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Erste Baubesprechung neben den Fundamenten für die Außentreppe / First building discussion next to the foundations for the outer staircase

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Blick auf das PATRIZIA KinderHaus Peramiho, das man im Hindergrund sieht. Vor dem Kinderkrankenhaus sieht man zwei Kochhäuser, in denen Familienangehörige kochen. Ungefähr die Hälfte aller Patienten werden von ihren Familien versorgt, weil sie sich das Krankenhausessen nicht leisten können bzw. keine Versicherung haben, die das übernimmt. / View of the PATRIZIA KinderHaus Peramiho, which is seen in the background. In front of the children’s hospital, two cook houses can be seen, in which family members cook. About half of all patients are cared for by their families, because they cannot afford hospital treatment or have no insurance.