Bibala

So langsam neigt sich unser Aufenthalt in Kamerun dem Ende zu. Eine Woche waren Monsieur Börd, Miss Germany, Dr. Bob, General Duschner, die Heiler-Staude und der Menke aufs Engste zusammen. Wie selbstverständlich fragen wir beim gemeinsamen Frühstück nach, ob der Gegenüber schon seine Pille genommen hat und ob auf der Toilette auch sonst so alles seinen ordnungsgemäßen Gang geht. 

In Kamerun sagt man, dass ein Tag vor Ort so anstrengend ist wie zwei Tage in Deutschland. Ich kann dieser Sichtweise durchaus etwas abgewinnen. Unsere Woche hier war intensiv, anstrengend und schön. Eine Woche, in der wir gelernt haben, in Deutschland für uns Selbstverständliches wieder zu schätzen. Und es war eine Woche, in der der Respekt vor den Kamerunern immens gewachsen ist, die so viel mehr als wir auf sich nehmen müssen, um über die Runden zu kommen. Insofern freut es mich jetzt doppelt, dass die PATRIZIA KinderHaus-Stiftung gemeinsam mit den Pallottinern und „Sonntag & Partner“ mit der neue Schule den Kinder aus Mfoundasi die Chance auf eine bessere Zukunft gibt. 

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“ – heißt es in einem deutschen Gedicht. Es hat mir Spaß gemacht, von unserer Kamerun-Reise zu berichten. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie auch künftig in den Blog der PATRIZIA KinderHaus-Stiftung reinschauen. Denn in Harare (Simbabwe) entsteht gerade das 13. PATRIZIA KinderHaus. Die Bauarbeiten sind schon weit vorangeschritten, so dass die Eröffnung der neuen Schule noch in diesem Jahr erfolgen kann. Mehr dazu, demnächst hier. 

Bibala. Bis bald sagt man in Kamerun. 

Viele Grüße 

Andreas Menke 

Ohne „Meet & Eat“ geht in Kamerun garnichts. Hier eine kleine Auswahl der letzten Woche:


Akropole ist der Tempel aller Backwaren. Es gibt hier alles, was eine Boulangerie und Patisserie anbieten kann. 670 Angestellte hat die Bäckerei und ist 24 Stunden 7 Tage die Woche geöffnet. 

Le prune de Cameroon gibt es an jeder Ecke. Vor dem Verzehr wird sie gegrillt. In Deutschland ist die Frucht als „Safu“ bekannt, deren Geschmack an eine Salami oder Bratwurst erinnern soll. Monsieur Börd liebt diese vegetarischen „Bratwurst“, allen anderen warten bis zum Weihnachtsmarkt, um auf den echten Bratwurst-Geschmack zu kommen. 

Ananas, Melone, Papaya, Banane: super süß, super lecker. 

Kapitän Iglo – auf kamerunisch. 

Hühnchen complet – manchmal ist weniger doch einfach mehr. 

Egal ob Loperamid Akut oder Tannakomp – ohne den Stoff gibt es keinen festen Plan für den Tag.

Fettig, heiß und süß – so schmecken Beignets zum Frühstück am besten. 

Abendessen bei Bärbel und Christian Ruck. Neben seiner Tätigkeit für die Kreditanstalt für Wiederaufbau ist Christian Ruck auch noch Schirmherr des PATRIZIA KinderHauses in Yaoundé. 

Treffen mit Mvondo Assam Bonaventure. Er ist nicht nur der Sohn des Präsidenten Paul Biya, sondern auch stellvertretender Vorsitzender der Nationalversammlung Kameruns. 

Treffen mit den Pallottinern in deren Studienhaus. 

Gemeinsame Auszeit vom Stadtdschungel im Noahs Country Club. In den 70er Jahren hat Zacharie Noah (im Bild rechts) die Oase geschaffen. Der heute 79-jährige ist der Vater der Tennislegende Yannik Noah und Großvater von Joakim Noah, der heute als Basketballstar in der NBA bei den New Yorker Knicks sein Geld verdient. 

Ohne Worte: Der General und sein Soldat. 

Zu guter Letzt: Stadtansichten mal anders. 

Bibala.

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2 Kommentare zu “Bibala

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